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,,Der Tod ist unerklärlich" , sagte der große dänische Philosoph Sören Kierkegaard. Er hatte so recht! Unzählige Dichter und Denker, Gelehrte, Philosophen und Wissenschaftler haben sich bemüht um eine Antwort. Ja, wir alle sehnen uns nach einer Lösung! Wie viel ist über den Tod gegrübelt, gesprochen und geschrieben worden. Doch die Antworten laufen alle auf das hinaus, was Sören Kierkegaard sagte: Der Tod ist unerklärlich.

Man mag versuchen den Tod zu verdrängen, abzumildern oder gar zu verklären - für die, die ihn erleben, weil sie einen liebsten Menschen verlieren, bleibt er unerklärlich, steht vor ihnen in seiner ganzen Härte und Unerbittlichkeit.

Ein schwacher Trost mag keimen aus der Einsicht, dass er für Leidende als Erlöser gesehen wird. Der Verlust aber bleibt!

So lässt sich der Tod nicht beschönigen, auch nicht durch tröstende Worte.

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Deshalb bin ich als Bestattungsredner mit meinem Wort nur auf das gestellt, was als Erinnerung von einem verstorbenen Menschen bleibt, was seine Persönlichkeit, sein Lebenswerk ausgemacht hat - die Liebe, die er anderen gegeben hat, das Fortleben in seinen Kindern und Kindeskindern.

Dies alles in einer individuell gestalteten Abschiedsstunde zu würdigen, sehe ich als meine Aufgabe. Sollte daraus auch nur ein geringer Trost für die Verbliebenen erwachsen, wäre dies weit mehr, als ich in meinem Beruf als Trauerredner erwarten kann.

Denn wahrer Trost kann nur aus dem betroffenen Menschen selbst erwachsen.

Aus diesem Grund kann niemand im voraus Trost versprechen.

Sicher - tröstende Worte können unendlich wohl tun - aber sie vermögen nicht zu heilen!

Und so stehen wir alle dem Tode machtlos gegenüber.

Was mir als Bestattungsredner bleibt, ist die würdige Gestaltung der Trauerfeier, das Eingehen auf die Wünsche der Angehörigen und beratender Beistand.

Bei einem Hausbesuch werden alle nötigen Dinge in Ruhe besprochen.

Auf Wunsch der Angehörigen, was eher selten vorkommt, kann dies aber auch telefonisch erfolgen.

Einfühlungsvermögen, Geduld, Verständnis, Takt und absolute Diskretion sind hierbei Voraussetzung und selbstverständlich für einen seriösen Trauerredner.

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Meine Berufserfahrung als Trauerredner von über 30 Jahren ist hierbei mehr als nützlich und für mich mittlerweile fast unersetzlich. Vieles davon konnte ich weitergeben, viele Situationen im Voraus richtig einschätzen, die dann von allen Beteiligten besser bewältigt werden konnten. Ferner ließen sich besonders Peinlichkeiten vermeiden.

Eine Trauerfeier ist nicht wiederholbar, Fehler kaum wieder gut und Gesagtes nicht mehr rückgängig zu machen.

Deshalb bin ich während des Vorgespräches, auf richtige und vollständige Angaben von Fakten, auf Vertrauen und Ehrlichkeit angewiesen, um in der Trauerfeier die angemessenen Worte zu finden.

Dazu gehört eine gute Beratung meinerseits. Hierbei bin ich sehr offen, rate zu oder ab, muss aber auch in Extremfällen die Erwähnung bestimmter Dinge ablehnen, sei es um Verunglimpfungen und Verletzungen oder Missverständnisse zu vermeiden.

In erster Linie aber sind für mich als Bestattungsredner die Wünsche der Angehörigen maßgebend.

Hierzu zählen auch Musikwünsche.

Die Art der Musik sollte einerseits angemessen sein für eine Trauerfeier, andererseits aber auch in Beziehung zu Alter und Vorliebe des Verstorbenen bzw. der Angehörigen stehen.

Ob Klassik, Volksmusik, Country, Jazz, Gospel, Schlager, Pop, Rock oder Filmmusik, jede Richtung bietet passende Stücke.

Eine Lieblingsmusik des Verstorbenen oder Lieder, die schöne Erinnerungen bei Angehörigen und Freunden wecken, sind fast immer angebracht und richtig.

Ob Livemusik oder CD, ob Gesang oder Instrumentalmusik, auch hier helfe ich gerne und kann, bei Bedarf, auf zahlreiche Kontakte zu Musikern zurückgreifen.

Bei der weltlichen und neutralen Trauerrede sollten der verstorbene Mensch und sein Lebenswerk im Vordergrund stehen. Gedichte aus Lyrik, Gedanken aus Dichtung und Philosophie bilden eine feierliche Umrahmung.

Aufgrund meiner Überzeugung und nichtreligiösen Einstellung halte ich ausschließlich weltliche Trauerfeiern. Daher besteht für die Angehörigen keine Auswahlmöglichkeit zwischen einer religiös oder weltlich ausgerichteten Ansprache.

Ein beliebiger und willkürlicher Wechsel zwischen einer heute christlich, morgen weltlich und übermorgen evtl. hinduistisch geprägten Ansprache verbietet sich mir als Trauerredner aus Gründen der Echtheit und Ernsthaftigkeit, ohne die eine Trauerfeier zur Show verkommen würde.

Das salbungsvolle Vortragen der Traueransprache ist kein Beweis für Mitgefühl und wird von mir ebenfalls vermieden. Bisher fanden Sachlichkeit, laute, feste Stimme und deutliche Aussprache immer Anklang und wurden nie als kalt oder gefühllos empfunden.

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